Beim Ausdauertraining und beim Kraftsport gibt es verschiedene Hilfsmittel, die das Training effektiv unterstützen sollen. Hanteln gehören ebenso dazu wie auch Kettlebells, die für ganz unterschiedliche Trainingsziele infrage kommen. Was unterscheidet Hanteln von Kettlebells, und für welches Training ist welches Hilfsmittel geeignet? In Europa sind Hanteln nach wie vor die Nummer eins unter den Trainingsgeräten. In den USA liegen die runden Hanteln, die Kettlebells vorn, denn sie sind in den Fitnessstudios häufiger zu finden, als die Lang- oder Kurzhanteln.

Was sind Kettlebells?

Kettlebells sind im Grunde runde Hanteln mit einem Griff. Gemacht aus Gusseisen, beginnt das Gewicht bei rund vier Kilogramm und endet bei 60 Kilogramm. In der Regel bewegt sich das Gewicht der Kettlebells jedoch zwischen 16 und 40 Kilogramm. Im Krafttraining sind Kettlebells beliebter als Hanteln. Das Gleiche gilt auch für Crossfit, wo die runden Hanteln den klassischen Hanteln langsam den Rang ablaufen. Im Unterschied zu normalen Kurzhanteln sind Kettlebells nicht nur beim Ausdauer- und Krafttraining eine gute Sache. Auch bei Gymnastikübungen, die normalerweise mit dem Ball ausgeführt werden, sind Kettlebells eine gute Wahl.

Sind Gymnastikhanteln eine gute Wahl?

Wer zwar mit Gewichten trainieren möchte, aber nicht zu viel Gewicht heben möchte, sollte es mit Gymnastikhanteln versuchen. Diese Hanteln tragen nicht umsonst den Beinamen Softhanteln oder Fitnesshanteln. Diese Hanteln sind nicht aus Metall, wie die Kettlebells, sondern aus einem weichen und griffigen Material gefertigt. Gymnastikhanteln sind für das Ausdauertraining gedacht, denn die Gewichte wiegen nicht mehr als maximal vier Kilogramm. Die Gewichte starten bei 0,5 Kilogramm und sind besonders beim Nordic Walking, beim Joggen oder Aerobic mit Gewichten beliebt. Für viele ist die Softhantel eine Art Einsteigermodell, später kommt dann das Training mit „normalen“ Hanteln oder Kettlebells dazu.

Training mit der Kurzhantel

Im Vergleich zur Langhantel schätzen diejenigen, die Krafttraining machen, die kompakte Form der Kurzhantel. Die kurzen Hanteln gibt es in zwei unterschiedlichen Ausführungen, und zwar mit festen Gewichten oder nur als Stange, die dann beliebig mit Gewichten beladen wird. Die meisten trainieren mit einer von Gewicht beschwerten Hantelstange. Die gebräuchlichsten Gewichte für die Hantelstange liegen zwischen 0,5 und fünf Kilogramm. Die Zahl der Übungen für die kurzen Hanteln ist endlos lang und wer ein komplexes Training möchte, der ist mit Kurzhanteln immer gut beraten.

Die Langhantel für das Powertraining

Powerlifting, viele Arten des Kraftsports und auch das olympische Gewichtheben – alles das geht nicht ohne Langhanteln. Zwischen 150 und 220 Zentimeter lang, lässt sich die Langhantel mit Gewichten nach Wahl beladen. Das Besondere an der Langhantel ist, dass sie mit sehr hohen Gewichten beladen wird, über 100 Kilogramm sind keine Seltenheit.

Fazit

Kettlebell oder Hantel? Diese Frage lässt sich nur schwer pauschal beantworten. Jeder, der mit Gewichten trainiert, setzt andere Prioritäten und jeder macht andere Übungen. Für alle, die gerne Bank- oder Schulterdrücken, ist die Langhantel das beste Trainingsgerät. Wer Flexibilität zu schätzen weiß, der entscheidet sich für eine Kurzhantel und steigert die Gewichte nach und nach. Die Kettlebells sind runde Hanteln mit großem Potenzial, besonders wenn es um die Übungen geht.

Beitragsbild: @ depositphotos.com / rmarmion

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Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von Hanteln-Fitness.de
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